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Solution Providers Management Consulting Schweiz AG Ein Tag im Leben von Philippe Vanin hat viele Facetten: Der 29-Jährige ist nach seinem Studium bei Solution Providers ein- und aufgestiegen.
Beratung hat mich immer schon interessiert: Jeder Tag, jedes Projekt, jede Projektphase ist anders. Daher bewarb ich mich nach meinem Studium der Wirtschaftswissenschaften bei Solution Providers. Auf den ersten Blick attraktiv war für mich, dass das Unternehmen seinen Kunden Gesamtlösungen von der Strategieberatung bis hin zur konkreten technischen Umsetzung bietet. Als Consultant fehlten mir am Anfang natürlich noch praktisches Know-how und die nötige Portion Erfahrung, doch dies wurde auch nicht vom ersten Tag an verlangt. Erwartet wird hingegen, dass man in der Lage ist, schnell zu lernen. Die Fachmitarbeiter beim Kunden merken nichtsdestotrotz, dass man inhaltlich am Anfang noch wenig sattelfest ist – aber die meisten sind gern dazu bereit, uns ein Stück weit unter ihre Fittiche zu nehmen und auszubilden, sofern man sich gut auf Meetings vorbereitet und im Gegenzug Mehrwert anbietet, indem man beispielsweise die Arbeit abnimmt das erhaltene Wissen zu strukturieren und daraus Spezifikationen für Lösungen zu erarbeiten . Es ist dabei wichtig, dass man sich gut integriert, dem Kunden anpasst. In einem UK-Projekt beispielsweise müssen wir im Umgang in der Regel sehr diplomatisch vorgehen, denn hier gilt «we are not in a blame culture». Wenn man jedoch die Spezifika des Projektumfelds beachtet und die richtigen Fragen stellt, kann man sich das notwendige Wissen rasch und gezielt aneignen. Es kann passieren, dass man in der Breite sogar einen besseren Überblick gewinnt als manche Kundenmitarbeiter, die in ihrem spezifischen Umfeld Experten sind. Im Optimalfall kommen dann Kundenmitarbeiter mit Fragen schlussendlich zu uns. Ich fing seinerzeit in einem Projekt im Bankenbereich an – und musste dort schnell ‹schwimmen› lernen. Schrittweise durfte ich dann anspruchsvollere Aufgaben und Bereiche übernehmen und wurde schliesslich zum Senior Consultant befördert. In dieser Rolle führte ich im Bereich Treasury, also der für den Währungshandel und die Liquidität eines Instituts verantwortlichen Organisationseinheit, zum ersten Mal ein kleines Team. Als dann vor gut einem Jahr Veränderungen anstanden und in diesem Zuge Teams zusammengelegt wurden, fragte unser Kunde an, ob ich nicht einen grösseren Bereich übernehmen und ein Team von gegen 15 Leuten führen wolle. Das war eine echte Herausforderung – aber natürlich fantastisch: So konnte ich bereits mit 28 erste Managementerfahrung sammeln. Meine Rolle hat sich dadurch ziemlich geändert – während ich mein vorheriges kleines Team sehr eng begleiten konnte, musste ich nun lernen, entschieden mehr meinen Mitarbeitern zu delegieren und einen etwas übergeordneten Blickwinkel einzunehmen. Ein Tag im Leben von Philippe Vanin hat viele Facetten – auch bedingt durch seine neue Rolle als Manager. In dieser nimmt er häufig an übergreifenden Schulungen und Sales-Meetings von Solution Providers teil, mit Begeisterung, wie er sagt: «Es ist spannend, unsere Unternehmensstrategie zu begleiten und mitzugestalten. Auf diese Weise gewinne ich eine grössere Übersicht als durch die reine Projektarbeit.» Ein Standard-Projekttag von Philippe Vanin findet aber beim Kunden statt. Typischerweise beginnen er und sein Team zu normalen Bürozeiten, «doch unser derzeitiges Projekt ist in Zusammenarbeit mit einer Bank in London, also arbeiten wir eher nach UK-Zeiten und beginnen um 8.30 Uhr MEZ.» Die räumliche Trennung zwischen Zürich und London erwies sich in diesem Projekt bereits oft als schwierig, trotz Videochats und Conference Calls. Daher sind Philippe Vanin und seine Teamkollegen des Öfteren persönlich in London anzutreffen. Die Reisen sollen sich jedoch auf das richtige Mass beschränken, findet Vanin, denn zum einen verursachten die Flüge beträchtliche zusätzliche Projektkosten – und zum anderen sei er ohnehin nicht der Typ, dem das ständige Leben „on the road“ liege. Wie ein Tag von Philippe Vanin abläuft, hängt immer ein Stück weit von der Phase ab, in der sich sein Projekt befindet. «Die jetzige finde ich fast am spannendsten: Nach dem ‹Go Live› arbeitet unser Kunde mit dem neuen System und 4000 Leute in der Bank benutzen das, was wir IT-mässig und prozessseitig implementiert haben», so der 29-Jährige. Jeden Morgen steht in dieser Projektphase ein «Start of Day» Statusmeeting auf der Agenda, in dem sich Vanins Projektteam mit den Fachverantwortlichen beim Kunden austauscht und die aktuell dringenden Themen zwischen Business und IT bespricht, um deren Lösung oder Bearbeitung sich das Team dann prioritär im Laufe des Tages kümmert. Parallel dazu engagiert sich Philippe Vanin danach bereits wieder in den Abklärungen zu den nächsten anstehenden Projekten im Change-Portfolio des Kunden. Mit seinen mittlerweile ausgezeichneten Kenntnissen der bankinternen Strukturen hilft er der Leitung der IT dabei, die Anforderungen zu strukturieren und in schätzbare Pakete zu bündeln, um diese dann der Geschäftsleitung als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung stellen zu können. Dies nimmt, neben der erwähnten Teamführung für den Live-Support, den Rest des Arbeitstages in Anspruch, da insbesondere das Stakeholder-Management genau durchdacht und in mehreren Sitzungen oder Telefonkonferenzen durchgeführt werden muss, bevor zum Schluss ein allgemein verständlicher sowie strukturell und grafisch sauber konzipierter Vorschlag daraus resultieren kann. Über seinen Projektalltag hinaus ist ein Teil der Aufgabe von Philippe Vanin, auch mit bisherigen Kunden, bei denen er aktuell nicht im Projekteinsatz steht, über deren Bedürfnisse zu sprechen – und auf diese Weise möglicherweise Nachfolgeprojekte zu generieren. Bevor er an diesen Punkt gelangt, muss er seinem Gegenüber oftmals konkrete und greifbare Vorschläge liefern: «Ich erarbeite schriftliche Konzepte, in denen ich auf die Kundenanforderungen, den Zeithorizont und die benötigten und vorhandenen Skills eingehe, und präsentiere diese dem Kunden.» Diese Art der «Akquise» begeistert Vanin: «Ich berate einen Kunden, der uns kennt und der uns schätzt, inwiefern wir ihm andersweitig helfen können.» Nach Feierabend geht Philippe Vanin dann oft seinen Hobbies nach. «Das sind meine Quellen der Entspannung. Ich betreibe viel Sport, Unihockey zum Beispiel, und bin im Besitz eines Pilotenscheins.» Dass es auch mal stressige Projektzeiten gibt, die nicht viel Platz für Freizeitaktivitäten zulassen, empfindet er als unproblematisch , «denn es kommen immer auch wieder ruhige Phasen mit der Möglichkeit zur Erholung.» Oft verbringt Philippe Vanin seine Freizeit auch mit seinen Projektkollegen, sie gehen zusammen etwas essen oder unternehmen gemeinsame Aktivitäten. Solution Providers unterstützt und fördert dies durch die ganz eigene und – trotz der Unternehmensgrösse – familiäre Unternehmenskultur mit diversen sogenannten Leisure Groups. Von regelmässigen Squash-Trainings bis zu mehrtägigen Schneeschuhwanderungen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für Vanin ganz selbstverständlich – und auch sehr wichtig. «In Projekten wie den unseren arbeitet man so lange und eng zusammen, da entstehen erfreulicherweise viele gute Freundschaften.»
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Solution Providers Management Consulting Schweiz AG Die Deutsche Sabrina Peters arbeitet als Senior Consultant bei der Solution Providers und berichtet von ihrem Einstieg in ein Schweizer Unternehmen.