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Ja, findet Yves Mäder von Jobup AG – sofern man dabei einige Regeln beachtet. Er verrät uns, wie man Facebook, Linkedin & Co. am besten nutzt, um an die Traumstelle zu gelangen.
Jeder vierte Schweizer nutzt Social Media-Plattformen, um Jobangebote zu finden. Das zeigt eine Studie vom global tätigen Personaldienstleister Kelly Services, die diesen Sommer publiziert wurde. Rund ein Drittel der Befragten ist demnach überzeugt, dass die gezielte Selbstvermarktung über Social Media die Karriere fördern kann. «Bevor man sich an den PC setzt, sollte man sich aber auf jeden Fall überlegen: Was will ich überhaupt?», sagt Yves Mäder, Geschäftsleiter von Jobup AG. Jobup AG gehört zum Tamedia-Verlag und bietet mit ALPHA.CH (Kaderplattform), jobwinner.ch (Deutschschweiz) und jobup.ch (Westschweiz) Plattformen für Stelleninserate an, die nach Branche, Region oder Arbeitgeber gefiltert werden können. «Wer eine Vorstellung davon hat, in welcher Branche, Region oder für welches Unternehmen er tätig sein möchte, hinterlegt am besten ein Suchabo auf einer klassischen Stellenplattform wie jobwinner.ch», empfiehlt Mäder. Das würde die Online-Recherche um einiges vereinfachen. Das Abo sendet von einem automatischen Verteiler E-Mails mit jenen Stellenangeboten, die auf die zuvor angegebenen Wunschkriterien zutreffen. Falls ein spannendes Inserat oder sogar der Traumjob dabei ist, könne man in einem zweiten Schritt soziale Netzwerke nutzen.Und so beispielsweise mehr über den potenziellen Arbeitgeber erfahren: «Falls das entsprechende Unternehmen beispielsweise eine eigene Facebook-Seite betreibt, kann der Bewerber einen Eindruck gewinnen, wie das Unternehmen arbeitet», so Mäder. Noch hilfreicher als als Facebook findet er aber die Online-Karriere-Netzwerke wie Xing oder Linkedin. «Viele Unternehmen – aber auch zahlreiche Mitarbeiter richten auf diesen Seiten ein Profil ein», sagt Mäder. So erfährt man beispielsweise, wer für ein bestimmtes Unternehmen arbeitet. «Über sechs Ecken» kenne man immer jemanden, ist er überzeugt. Wieso also nicht diese Person direkt anschreiben und Informationen über die Stimmung im Unternehmen, Arbeitszeitmodelle oder Entwicklungsmöglichkeiten einholen? «Linkedin oder Xing nutze ich selbst auch, da es hierbei um den Aufbau eines rein geschäftlichen Netzwerks geht», sagt Yves Mäder. Mit Geschäftspartnern auf Facebook befreundet zu sein, findet er hingegen weniger vorteilhaft: «Ich achte darauf, Berufliches und Privates so gut es geht zu trennen». Ihm ist aber bewusst, dass immer mehr Unternehmen nicht mehr an der «Facebook»-Plattform vorbeikommen und sich früher oder später mit einem Auftritt präsentieren. Daher sind auch die Stellenplattformen der Jobup AG auf Facebook präsent und nutzen die Möglichkeit, Stellen auszuschreiben – mit der auch bereits das Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG gute Erfahrung macht. Ein kurzer «Check» auf Facebook & Co lohnt sich für Jobsuchende daher, so oder so. Denn dies ist weder zeitaufwendig, noch produziert es eine Menge Altpapier.
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