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Deloitte, Ernst & Young, KPMG und PricewaterhouseCoopers trafen Studierende der Universität Basel und der FHNW
Am Mittwoch, dem 9. April 2008, fand im Kollegiengebäude der Universität Basel eine Podiumsdiskussion über die Berufsbilder und die Karrieremöglichkeiten im Audit und Advisory innerhalb der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften statt. Vier Partner der Big4 stellten sich den Fragen von Dieter Bachmann von der Basler Zeitung, welcher den Anlass geschickt moderierte. Seitens der Universität komplettierte Professor Henner Schierenbeck die kompetente Runde. Ziel des erstmals gemeinsam von den Big4 organisierten Anlasses war, den Studierenden zwei attraktive Berufsbilder näherzubringen. So stellten sich Thomas Brüderlin (PricewaterhouseCoopers), Claudio Boller (Deloitte), Roger Neininger (KPMG) und Jürg Müller (Ernst & Young) den Fragen der Studierenden. Gut vorbereitet starteten die vier Experten in die Diskussionsrunde. Auf die Frage, welches der beste Einstieg bei den Big4 sei, herrschte Einigkeit unter den Partnern: «Eine Ausbildung on the job ist unschlagbar!» Roger Neininger ergänzte, dass dem Einsteiger gerade durch die berufsbegleitende Ausbildung in der Wirtschaftsprüfung Theorie und Praxis optimal vermittelt werden kann und die Assistenten so bereits vom ersten Tag an beim Kunden vor Ort eingesetzt werden können. «Verantwortung wird bereits mit dem ersten Kundenkontakt übernommen.» Thomas Brüderlin fügte erklärend hinzu, dass die „New Joiners2 nicht im Stich gelassen werden und die Unterstützung innerhalb der Teams gross sei. Wie oft und wie lange man für ein einzelnes Unternehmen tätig ist, beantwortete Claudio Boller: «Je nach Grösse des Kunden geht eine Prüfung zwischen zwei und 14 Tagen, bei Banken ist eher letztere Angabe realistisch.» Der klassische Karriereverlauf wurde im Anschluss kurz beleuchtet. Der Weg führt vom Assistenten über den Senior bis hin zum Manager. Dies veranlasste den Moderator, die Frage nach dem Leistungsdruck zu stellen. Klar ist, dass während der „Busy Season“ der Druck gross ist. Bei PricewaterhouseCoopers setzt man dabei auf die Eigenmotivation und ein gesundes Mass an Selbstverantwortung, denn eines ist sicher: „Der Kunde ist König.“ Und der Kunde hat hohe Ansprüche, dazu gehört auch der Zeitanspruch, so Roger Neininger von KPMG. Dennoch kann bei den Big4 die Überzeit in ruhigeren Zeiten, z.B. im Sommer, kompensiert werden. Die Big4 bieten internationale Karrieren. D.h., es besteht die Möglichkeit eines längeren Auslandaufenthaltes innerhalb der Ländergesellschaften.» «Hier ist aber der Zeitpunkt des Wechselns entscheidend, fügte Jürg Müller von Ernst & Young hinzu.» Im ersten oder zweiten Jahr bereits zu wechseln, hält er für verfrüht. Viel eher passt laut Jürg Müller die Zeit nach erfolgreich bestandener Ausbildung, um den Erfahrungshorizont im Ausland zu erweitern. Mit einem kurzen Ausblick auf die positiven Zukunftschancen schloss die informative Diskussionrunde. Beim anschliessenden Apéro hatten die Studierenden die Möglichkeit, sich direkt mit den einzelnen Firmenvertretern in Verbindung zu setzen, was auch rege genutzt wurde. Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Firmenwebsites: www.deloitte.ch www.ey.com/ch www.kpmg.com www.pwc.ch/careers
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