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Wie fällt meine Bewerbung positiv auf? Eine wichtige Frage, bevor Sie das Dossier zusammenstellen.
Wie fällt meine Bewerbung positiv auf? Jede Bewerberin und jeder Bewerber muss sich das fragen, wenn es darum geht, das eigene Dossier zusammenzustellen.
Entscheidend ist vorerst Ihr Lebenslauf – dieser wird vom Personalmanager meist zuerst gelesen und soll deshalb einen guten Eindruck hinterlassen. Aufgrund eines unzureichend verfassten Lebenslaufs können Bewerber bereits ausscheiden. Sei es wegen lückenhaften Angaben oder wegen unübersichtlicher Darstellung. Beschränken Sie sich daher auf eine, maximal zwei Seiten, auf denen Sie Ihre Daten nachvollziehbar (beispielsweise chronologisch) gliedern.
Biografische Daten Führen Sie hier Angaben zu Ihrer Person, Ihre Post- und E-Mailadresse sowie Telefonnummern auf. Neben Geburtsdatum und -ort darf auch die Nationalität nicht fehlen. Falls Sie nicht Schweizer sind, sollten Sie angeben, über welche Arbeits- oder Aufenthaltsbewilligung Sie verfügen. Um dem Lebenslauf eine persönliche Note zu verleihen, können Sie einleitend Ihre berufliche Zielsetzung formulieren (ein bis zwei Sätze). Damit können Sie Ihre Stärken hervorheben und zeigen, dass Sie zu Ihrer angestrebten Funktion im Unternehmen passen. Die Ausbildung Angaben zur Primar- und Sekundarschule müssen Sie im Normalfall nicht machen. Der Personalverantwortliche interessiert sich vor allem für die sekundäre und die tertiäre Ausbildungsstufe. Gehen Sie dabei ruhig beim Studium ins Detail, um Ihr Profil zu schärfen. Geben Sie Hauptfach und Nebenfächer sowie eventuelle Vertiefungs- oder Wahlfächer an. Wenn ein Bezug zur angestrebten Stelle besteht, können Sie auch Projekte, Abschluss- und Seminararbeiten erwähnen. Ihre Berufserfahrung Zeigen Sie dem Personalmanager, dass Sie im Bereich der angestrebten Stelle bereits Erfahrungen gesammelt haben. Dies können Praktika oder Neben- und Ferienjobs sein. Belegen Sie diese mit einem Arbeitszeugnis oder bei kürzeren Tätigkeiten mit einer Arbeitsbestätigung. Machen Sie bei den relevanten Beschäftigungen detailliertere Angaben über Ihre Aufgaben und den Bereich, in dem Sie tätig waren. Auch ehrenamtliches Engagement (etwa in Vereinen oder der Gemeinde) sollten Sie aufführen, gegebenenfalls unter einem separaten Punkt. Sprachen und PC-Kenntnisse Gute Fremdsprachenkenntnisse können die Chance Ihrer Bewerbung erhöhen, geben Sie also alle Sprachen an, die Sie sprechen. Selbsteinschätzungen mit Adjektiven wie «mittel» oder «gut» sind natürlich subjektiv und daher wenig aussagekräftig. Der Europarat hat eine Skala definiert, mit der die Fremdsprachenkompetenz mittels sechs Niveaus (A1 bis C2) klar eingeordnet werden kann. Weitere Informationen sowie die Skala finden Sie unter www.coe.int/portfolio. Grundlegende Kenntnisse in der Bedienung des Computers sowie der gängigsten Programme sind heute selbstverständlich. Zusätzliche Fachkenntnisse können ein Pluspunkt sein – besonders wenn es sich um Fähigkeiten im Bereich der gewünschten Stelle handelt. Ihre Hobbys Ihre Hobbys sagen etwas über Ihre Persönlichkeit aus – wenn Sie nicht mit Angaben wie «Sport, Lesen, Reisen» im Allgemeinen bleiben. Denken Sie daran, dass die von Ihnen angegebenen Hobbys etwas über Sie aussagen, etwa ob Sie eher introvertiert oder extrovertiert sind. Das Foto Grundsätzlich gilt: Lieber kein Foto als ein ungeeignetes. Ein gutes Bild ist jedoch gerne gesehen – am besten lassen Sie professionelle Aufnahmen machen. Sie sollten darauf natürlich gepflegt erscheinen und formell und dezent gekleidet sein Fotografen bieten gegen einen Aufpreis die Digitalisierung und Bearbeitung der Bewerbungsfotos an. Achten Sie auf eine gute Auflösung, falls Sie das Bild selber einscannen, und passen Sie, wenn nötig, Helligkeit und Kontrast an. Fünf Punkte zum Erfolg 1. Ihr Lebenslauf erzeugt Sympathie und weckt Interesse 2. Ihre Unterlagen sind vollständig und übersichtlich 3. Das Bewerbungsfoto zeigt Sie von Ihrer besten Seite 4. Ihr Lebenslauf zeigt, wer Sie sind und was Sie wollen 5. Sie stellen Ihre Qualitäten glaubhaft dar
Neue Wege braucht das Land. In Fall von Matthew Epstein eine witzige Idee. Nach mehr als 20 Absagen beschloss der Marketingstudent einen «eigenen» Bewerbungsweg einzuschlagen.
Die denkbar schlechteste Antwort im Vorstellungsgespräch
Bewerbungsgespräche sind eine Gelegenheit, seine Kompetenzen darzulegen und seine Motivation....
Ein Versagen im Interview ist nicht optimal, muss aber nicht zwangsläufig zu einer Katastrophe werden.
Eine Schwangerschaft gegenüber seinem Chef oder seiner Chefin zu kommunizieren, erfordert Fingerspitzengefühl und richtiges Timing.
Untersuchungen belegen: Wer gut im Smalltalken ist, der hat mehr Erfolge im Job und kommt besser voran.
Assessement-Center: Wie steht es um Ihre Sozialkompetenz?
Bewerbungs-Mythen Teil 5: Ex-Arbeitgeber kritisieren tabu?
Gibt es die perfekte Bewerbung? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Careerstep zeigt's.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Und: Der erste Eindruck ist entscheidend.
Bewerbungs-Mythen Teil 2: Sind gute Noten wirklich wichtig?
Der Einstieg in eine erfolgreiche Berufskarriere lässt sich schon während des Studiums gezielt vorbereiten. Was nicht dagegen spricht, sich auch Träume fernab vom Studienalltag zu erfüllen.
Bewerbungs-Mythen Teil 4: Bewerbungen nicht mehr mit Foto?
Bewerbungs-Mythen Teil 3: Auffallen mit Onlinebewerbung unmöglich?
Bewerbungs-Mythen Teil 1: Fehler im Bewerbungsschreiben
Bewerbungsbetrug ist weit verbreitet. Die Konsequenzen können ernst sein.
Ordnung ist das halbe Leben – die andere Hälfte Planung! Dies sollten auch Sie bei Ihrer Bewerbung beherzigen.