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Bewerbungs-Mythen Teil 3: Auffallen mit Onlinebewerbung unmöglich?
Rund um das Thema Bewerbungen existieren nicht nur unzählige offene Fragen, sondern auch genauso viele Vorurteile und Mythen. In einer Artikelreihe verraten sieben HR-Expertinnen und Experten aus führenden Unternehmen, was wirklich zählt und worauf man achten sollte. TEIL 3 Wie macht man bei Onlinebewerbungen die fehlende Möglichkeit des Auffallens durch eine aufwändige Bewerbungsmappe wett? Bei BCG zählt der Inhalt der Bewerbungsmappe und nicht die Aufmachung. Darum machen wir auch keinen Unterschied zwischen Papier- und Online-Bewerbungen und behandeln diese als vollkommen gleichwertig. Eva Schneider, Recruiting Director, The Boston Consulting Group Wir bevorzugen grundsätzlich Papierbewerbungen. Linda Jardaneh, Human Resources Director, Beiersdorf Indem der Bewerber das Onlineformular vollständig ausfüllt. Falls möglich, sollte ein CV als Anhang in einem allgemein üblichen Format eingefügt werden. Ausserdem bilden wir uns jeweils erst dann unsere finale Meinung, nachdem wir die interessantesten Kandidaten persönlich kennengelernt haben. Eine Onlinebewerbung gibt uns in der Regel bereits genügend Informationen, um einen Kandidaten als interessant zu identifizieren. Barbara Müller, Head of Human Resources Switzerland, Ericsson Wenn die Bewerbung gut ist, d.h. der Bewerber sehr gute Qualifikationen für die Stelle mitbringt, steht eine Onlinebewerbung einer Papierbewerbung in nichts nach. Für beide Bewerbungsarten gilt: Wichtig sind gut strukturierte, klar auf den Punkt gebrachte Informationen sowie saubere Kopien bzw. Scans. Dr. Kerstin Freier, Human Resources Manager, Johnson & Johnson Mit dem Inhalt des Bewerbungsschreibens, also der Argumentation. René Frei, Leiter Direktion Personelles, Migros Genossenschaft Ostschweiz Auffallen muss der Inhalt, nicht die Form. Auch eine Onlinebewerbung kann jedoch ansprechend gestaltet sein. Die Unterlagen sollten vor allem übersichtlich sein, mit einem ansprechenden Motivationsbrief und einem sauber strukturierten Lebenslauf auf zwei bis maximal drei Seiten. Katrien Geboers, Human Resources Manager, Siemens Durch Effizienz und die dadurch erreichte Zeitersparnis. Auch hier kann man auffallen, wenn man nur kreativ genug ist. Leider auch negativ. Daniel Maltaric, HR Manager, Swiss Life Private Placement Life Insurance Alle Artikel dieser Reihe: Schluss mit den Mythen (Teil 1) Bewerbungsschreiben, die Fehler enthalten, werden als absolutes Disqualifizierungskriterium angesehen. Gibt es Fehler, über die Sie dennoch hinwegsehen können? Schluss mit den Mythen (Teil 2) Welchen Wert legen Sie auf Noten (Abitur, Studium)? Kann man schlechte Noten ausgleichen? Schluss mit den Mythen (Teil 3) Wie macht man bei Onlinebewerbungen die fehlende Möglichkeit des Auffallens durch eine aufwändige Bewerbungsmappe wett? Schluss mit den Mythen (Teil 4) Ihre Präferenz: Bewerbung mit oder ohne Foto, und warum? Schluss mit den Mythen (Teil 5) Man hört häufig, dass Kritik an früheren Arbeitgebern, Vorgesetzten und Kollegen grundsätzlich tabu sei. Stimmen Sie dem zu? Wenn ja, gibt es Ausnahmen?
Neue Wege braucht das Land. In Fall von Matthew Epstein eine witzige Idee. Nach mehr als 20 Absagen beschloss der Marketingstudent einen «eigenen» Bewerbungsweg einzuschlagen.
Die denkbar schlechteste Antwort im Vorstellungsgespräch
Bewerbungsgespräche sind eine Gelegenheit, seine Kompetenzen darzulegen und seine Motivation....
Ein Versagen im Interview ist nicht optimal, muss aber nicht zwangsläufig zu einer Katastrophe werden.
Eine Schwangerschaft gegenüber seinem Chef oder seiner Chefin zu kommunizieren, erfordert Fingerspitzengefühl und richtiges Timing.
Untersuchungen belegen: Wer gut im Smalltalken ist, der hat mehr Erfolge im Job und kommt besser voran.
Assessement-Center: Wie steht es um Ihre Sozialkompetenz?
Bewerbungs-Mythen Teil 5: Ex-Arbeitgeber kritisieren tabu?
Wie fällt meine Bewerbung positiv auf? Eine wichtige Frage, bevor Sie das Dossier zusammenstellen.
Gibt es die perfekte Bewerbung? Und wenn ja, wie sieht sie aus? Careerstep zeigt's.
Bewerbungs-Mythen Teil 2: Sind gute Noten wirklich wichtig?
Der Einstieg in eine erfolgreiche Berufskarriere lässt sich schon während des Studiums gezielt vorbereiten. Was nicht dagegen spricht, sich auch Träume fernab vom Studienalltag zu erfüllen.
Bewerbungs-Mythen Teil 4: Bewerbungen nicht mehr mit Foto?
Bewerbungs-Mythen Teil 1: Fehler im Bewerbungsschreiben
Bewerbungsbetrug ist weit verbreitet. Die Konsequenzen können ernst sein.
Ordnung ist das halbe Leben – die andere Hälfte Planung! Dies sollten auch Sie bei Ihrer Bewerbung beherzigen.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Und: Der erste Eindruck ist entscheidend.