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«Bestimmte Türen waren nun offen» Karrieresprung

«Bestimmte Türen waren nun offen»

MBA-Absolvent Christian Portela über die Türen, die ihm der MBA-Abschluss öffnete.

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Nach dem Studium am Insead fand Christian Portela seinen Traumjob beim Versicherungskonzern AIG. Der Peruaner über seine Erfahrungen mit dem MBA-Studium.

Für Christian Portela öffnete der MBA die Tür in eine neue Welt. Nach dem Umzug von Südamerika nach Europa half ihm das Studium am weltbekannten Insead in Frankreich, seinen Traumjob bei AIG zu bekommen, dem grössten Erstversicherungskonzern der Welt.

Der anerkannte MBA-Titel sorgte bei Portela nicht nur für ein gefülltes Portemonnaie.

«Ich profitierte nicht nur hinsichtlich der Karrierechancen von meinem MBA. Durch das Studium und die vielseitigen Erfahrungen entwickelte ich mich und meine Sichtweise auf Führungsstil und –verantwortung stark weiter.»

Nach einem grundlegenden Wirtschaftsstudium begann Christian Portela seine Karriere als Asset Manager in seinem Heimatland Peru. Sechs Jahre lang verwaltete er Investments an den internationalen Finanzmärkten. Dann erreichte er den Punkt, an dem er etwas Neues ausprobieren wollte.

«Es war die Zeit gekommen, eine Pause zu machen und sich in einem unbekannten Tätigkeitsfeld weiterzuentwickeln. Ich wollte in das Management eines internationalen Unternehmens einsteigen und sah ein, dass ein MBA-Studium mir dafür bestimmte Türen öffnen konnte. Viele Peruaner absolvieren ein MBA-Programm in Südamerika oder den USA. Ich wollte einen anderen Weg gehen und wurde schliesslich auf Insead aufmerksam. Der dort angebotene MBA entsprach genau meinen Vorstellungen: eine Ausbildung mit sehr internationaler Ausprägung in Europa! Ich war übrigens niemals zuvor dort gewesen.»

Der Südamerikaner merkte schnell, dass es nicht nur das in den Lehrveranstaltungen vermittelte Wissen war, was ihn voranbrachte. Das Aufeinandertreffen vieler verschiedener Kulturen und Wertvorstellungen war mindestens genauso wichtig.
«Das Gruppengefühl war fantastisch und führte dazu, dass man permanent mit seinen eigenen Vorurteilen konfrontiert wurde. Das war eine richtige Herausforderung. Viele sehr intelligente Individuen aus unterschiedlichen Ländern trafen sich am selben Ort. Ich entdeckte völlig neue Sichtweisen auf das Leben.»

Nach dem Ende seines Studiums befand sich Christian Portela in einer Situation, die noch wenige Monate zuvor völlig unvorstellbar gewesen wäre. Es boten sich ihm zahlreiche Möglichkeiten, seine Karriere dank dem MBA auf neuen Wegen fortzusetzen.

«Plötzlich öffnete sich eine Welt auf der anderen Seite des Atlantiks. Heute habe ich einen Job, den ich sehr mag. Ich verfüge über ein fantastisches Netzwerk von Leuten unterschiedlichster Position. Wenn ich irgendwann genug von meiner aktuellen Tätigkeit habe, weiss ich, dass ich einen ehemaligen Kommilitonen kontaktieren kann, um an anderer Stelle meine Karriere fortzusetzen.»

Die Ausbildung am Insead war teuer. Christian Portela nutzte seine Ersparnisse und bekam darüber hinaus ein Stipendium. Die Investition in die eigene Bildung hat sich gelohnt, sowohl ökonomisch als auch in Hinsicht auf die Persönlichkeit.

«Kurse wie 'The Soft Side of Management' und Organisationsverhalten brachten mir viel über die Psychologie hinter Entscheidungen bei. Ich erkannte zum Beispiel, wie eigene Vorurteile meine Beschlüsse beeinflussten und steuerten. Durch Diskussionen mit meinen Kommilitonen lernte ich, meine Schwächen und versteckten Stärken zu sehen.»

Christian Portela würde nicht eine Sekunde zögern, den MBA anderen zu empfehlen.

«Natürlich muss man eine Möglichkeit finden, das MBA-Studium zu finanzieren. Ausserdem rate ich dazu, sich verschiedene Hochschulen anzuschauen, bevor man sich entscheidet. Es reicht nicht aus, nur auf die jeweilige Website zu schauen. Das Gefühl, das man vor Ort hat, ist wichtig. Sinnvoll ist es auch, ehemalige Studierende zu kontaktieren. Für mich hat sich der Entschluss, den MBA zu machen, als goldrichtig erwiesen. Ich arbeite als Teammanager in unterschiedlichen Projekten in Europa und bin mehr als zufrieden.»


 
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