Folge uns auf Twitter ...
Finde uns auf Facebook!
Der gezielte Einsatz von Mentoring-Programmen hat weit mehr zu bieten, als die traditionellen Verbandelungen lokaler Machtgefüge.
Früher war der Schmiss im Gesicht das verbindende Element zwischen bestandenen Berufsleuten und Studenten, sofern sie der selben schlagenden Studentenverbindung angehörten. Eine Art von Mentoring, die lange bestand, bevor der Begriff überhaupt in Mode gekommen ist. Die alten Seilschaften der Männer aus Studentenzeiten, Militär und sonstigen männerdominierten Zirkeln mögen noch heute in der einen oder anderen Form das Mentoring ersetzen. Doch hat der gezielte Einsatz von Mentoring-Programmen weit mehr zu bieten, als die traditionellen Verbandelungen lokaler Machtgefüge. Es mag nicht überraschen, dass der im vergangenen Jahrzehnt aus den nordischen Ländern in die Schweiz importierte Begriff des Mentoring noch um die Jahrtausendwende vor allem als Synonym für Frauenförderungsprogramme von Universitäten oder Fachhochschulen stand. Da Studentinnen wie auch Professorinnen nach wie vor im Durchschnitt über weit kleinere Netzwerke verfügen als ihre männlichen Kollegen, begannen verschiedene Hochschulen der Schweiz mit einem vom Bund finanzierten Förderprogramm. Das Ziel war es etwa, junge Naturwissenschaftlerinnen oder Ökonomien zu fördern und so den Frauenanteil etwa bei der Besetzung von Professorenstellen oder auch von Managementposten zu erhöhen. Dass Mentoring als neues Förderinstrument vorerst vor allem für die verbesserteVernetzung von Frauen eingesetzt wurde, zeigt auch ein Blick in die Schweizerische Mediendatenbank SMD. Bis ins Jahr 2005 war in Hunderten von Berichten über das Mentoring nur in einer handvoll von Fällen von Männer-Mentoring die Rede. Das männliche Geschlecht entdeckte das gezielte Mentoring erst in den vergangenen Jahren, vor allem durch die Förderprogramme, die heute praktisch alle Universitäten und Fachhochschulen von St. Gallen bis Genf anbieten. Kernziel: Fehler erkennen und vermeiden Trotz unterschiedlichster Zielsetzungen und Unmengen an Mentoring-Prospekten lassen sich diese Programme auf ein knappes Dutzend klarer Ziele zusammenfassen. Und obwohl sich diese Ziele unterschiedlich formulieren lassen, steht über allem ein zentraler Gedanke: ältere, berufserfahrene Mentoren sollen Studenten aller Stufen dabei helfen, Fehler zu begehen, die sie später bereuen sollten und die ihre Karriere- und auch Lebensplanung negativ beeinflussen, wie es ein Mentor der Universität St. Gallen treffend formuliert hat. Darin steckt der Ansatz der ganzheitlichen Betreuung während des Studiums, ein Aspekt, der über Jahrzehnte an den höheren Bildungsstätten sträflich vernachlässigt wurde. Zwar fehlen bis heute aus der Schweiz konkrete Studien über den Nutzen des Mentorings, doch zeigen vergleichbare Untersuchungen aus Skandinavien, England oder Deutschland auf, dass aus dieser Betreuungstätigkeit gar ein volkswirtschaftlicher Nutzen entsteht, da langfristig nicht nur die Fluktuationsraten sinken, sondern auch die Quote der Studienabbrecherung um einiges zurückgegangen ist. Und nicht zu vergessen ist der Imagenutzen für Universitäten, denen es gelingt, ehemalige Studenten längerfristig als Mentoren an sich zu binden und sich dadurch ein verstärktes Lobbying auf politischer wie wirtschaftlicher Ebene für die eigenen Interessen zu sichern. Was die meisten Universitäten auch in ihren Programmen unumwunden zugeben. Fördern, vernetzen, planen Untersucht man die Mentoringprogramme der verschieden Schweizer Universitäten und Fachhochschulen, kristallisieren sich folgende zentrale Ziele heraus: Mentoring bedeutet fordern und fördern der Studenten
Schweizer Hochschulen und Universitäten schaffen neue Studien- oder Weiterbildungsangebote - rund um Themen wie Umweltschutz oder nachhaltige Produktion.
Befragt wurden 599 Studierende an Universitäten und 999 Studierende an Hochschulen.
An den grossen Universitäten bieten die Sprachenzentren ein eigenes umfassendes Kursangebot an. Wer dieses Angebot nutzt, kann wertvolle Pluspunkte für den Lebenslauf sammeln.
Wer sich an einem sozialen Projekt oder an einer Fallstudie im Ausland beteiligt, sammelt nicht nur wertvolle Pluspunkte für den Lebenslauf. Sondern gewinnt auch neuen Input für’s Studium.
Viele Arbeitgeber achten bei der Rekrutierung von Hochschulabsolventen immer mehr auf persönliche Werte.
Der Wolf im Schafspelz! Ein Boss wie man ihn sich sicherlich NICHT wünscht!
An Schweizer Universitäten können zum Beispiel Afrikanistik, Indologie oder Kirchenmusik studiert werden.
Beruflichen Erfolg bekommt man nicht geschenkt, sondern muss ihn sich verdienen. Careerstep gibt Ratschläge, wie.
Die ersten vier Wochen in Ihrem neuen Job sind die wichtigsten!
Auf dem Arbeitsmarkt geht man von derzeit fünf aktiven Generationen mit jeweils verschiedenen Wertvorstellungen aus.
Wer hat das Zeug zum Chef und wer nicht? Personalberater Roman Bussinger im Interview.
MBA-Absolvent Christian Portela über die Türen, die ihm der MBA-Abschluss öffnete.
Einige Jahre nach dem ersten Hochschulabschluss lohnt sich eine Weiterbildung auf akademischen Niveau.
Die wichtigsten Fragen zu den neuen Studienabschlüssen – und die Antworten darauf
Sind Unternehmen auf die Generation Y vorbereitet?
Die «Generation Y», zwischen 1975 und 1985 geboren, ist mit allen Errungenschaften der modernen Technologie aufgewachsen.