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Mit Spannung erwartet und an den Universum Awards erstmals enthüllt: die diesjährigen Ergebnisse des Universum Student Survey. Careerstep über die Eindrücke eines grossen Abends.
Für Arbeitgeber gibt es einen Tag im Jahr, den sie sich rot im Kalender anstreichen: die Veröffentlichung der Universum Student Rankings. Denn diese Ergebnisse spiegeln die Trends des Schweizer Arbeitsmarkts wieder, die von Ereignissen aus der Wirtschaft und den Kapitalmärkten beeinflusst werden. Und sie legen darüber hinaus offen, wie die Anstrengungen der einzelnen Arbeitgeber in der Talent Industry von den zukünftigen Nachwuchskräften honoriert werden. Tag der Wahrheit also, werden diese Ergebnisse doch in direkten Zusammenhang mit der Gewinnung neuer Nachwuchstalente gebracht – und beeinflusst die Veröffentlichung der Rankings selbst doch wiederum die Meinung so manches Nachwuchstalents, denn als angehender Akademiker will man sich schliesslich lieber bei einem Aufsteiger bewerben. Um die zu feiern, die von Studierenden 2012 zu den Gewinnern unter die Universum TOP 100 gewählt wurden, lud das Beratungsunternehmen Universum wie schon in den vergangenen Jahren am 14. Juni, dem Abend vor der Veröffentlichung in der BILANZ und LE TEMPS, zu den Universum Awards in den Zürcher Papiersaal ein. Mit dieser Veranstaltung sollte jedoch noch mehr erreicht werden: «Unser Anspruch ist, den Dialog zwischen Studierenden und Absolventen auf der einen Seite und attraktiven Arbeitgebern auf der anderen Seite zu fördern und sie über unsere Kommunikationskanäle, aber auch durch Veranstaltungen wie diese real zusammenzubringen,» erklärt Yves Schneuwly, Country Manager Switzerland. Weshalb Universum auch Studierende einlud – und den Event ganz unter das Motto «Mingeling», dem gegenseitigen Austausch stellte. Bevor die Nacht der Gewinner begann, traf sich der Grossteil der Gäste bereits am Nachmittag zur traditionell abgehaltenen Employer Branding Conference. Denn das Rennen um die besten Nachwuchskräfte geht schon nach der Veröffentlichung der Ergebnisse weiter – und da lohnt es sich durchaus, den Horizont zu erweitern und zu schauen, mit welchen Mitteln die Mitbewerber den «war of talents» bestreiten. Die Teilnahme an den Seminaren lieferten in der Tat so manche spannende Einsicht zum passend gewählten Fokusthema ‹Social Media›: Marni Merksamer Levasseur von Google gab Einblicke in den Social-Networking-Alltag des Internetgiganten. Axel Keulertz, Director Research bei Universum, stellte in seinem Vortrag vor, was Studierende gemäss des neuen Universum Communication with Talent Reports in Sachen Social Media wollen – und diskutierte diese Ergebnisse auf der Bühne mit den Studenten Karin Hartmann, Ramona Schnyder, Thomas von Wyl und Nina Schneider. Employer Branding Experte Jacob Andelius von Solomonic ging in seinem Vortrag über Facebook als Tool für die interne Kommunikation auf die kundgetanen Bedürfnisse der Generation Y ein. Sara Meister von UBS gab abschliessend einen sehr persönlichen Einblick, wie auch die Grossbank in das Thema eingestiegen ist und mit der globalen Facebookseite erste Fans sammelt. Nachdem im Anschluss noch angeregt diskutiert, geplaudert und genetzwerkt wurde, löste sich die Runde langsam auf, um sich im Papiersaal ROT zu Apero, Galadinner und Preisverleihung wieder einzufinden. Die Nacht der Gewinner konnte beginnen. Nelly Riggenbach, Director Western Europe, ergriff als Erste das Wort, hiess die Gäste willkommen und erinnerte an die ersten Schweizer Universum Awards, die 2008 in der gleichen Location, aber in sehr viel kleinerem Rahmen stattgefunden hatten. Sie stellte das international besetzte Universum Team aus Employer Branding Experten und Redaktionsmitgliedern vor und übergab das Wort an Yves Schneuwly, Country Manager Switzerland, der als Gastgeber durch den Abend führte. Nach der Verleihung der Student of the Year Awards (siehe Kasten) bat er Axel Keulertz für die Schlüsselergebnisse aus dem Universum Student Survey auf die Bühne. Eine wichtige Erkenntnis: Work-Life-Balance ist auch 2012 ein wichtiges Karriereziel über Geschlechter, Studienrichtung und -fortschritt hinweg: «Als attraktiver Arbeitgeber kommt man um dieses Thema gar nicht mehr herum», so Keulertz. Wobei es als mehrdimensionales Konstrukt zu sehen sei, das sich aus persönlichen Interessen in Bezug auf den Zeitplan, flexiblen Arbeitszeiten, Kontrolle über die Arbeitsstunden und Respekt gegenüber den Mitarbeitern zusammensetze. Aufgrund der Wichtigkeit für zukünftige Nachwuchskräfte vergab Universum erstmalig einen besonderen Work-Life-Balance-Index-Award. Die Spannung im Saal stieg merklich, als Yves Schneuwly unter den Klängen von Coldplay spannungswirksam den Sieger enthüllte: die Bundesverwaltung, eine der grössten Arbeitgeberinnen in der Schweiz. Nach der Preisübergabe an die freudigen Gewinner warf Gastgeber Schneuwly einen Blick über die Grenzen: Country Manager William Wu, der am selben Tag als Gastgeber bei den Universum Awards China fungierte, wurde per Videobotschaft zugeschaltet und gab Einblicke in die Talent Industry seines Landes. Im Anschluss daran kam Schneuwly zum eigentlichen Highlight des Abends: die Verleihung der Awards für die attraktivsten Arbeitgeber aus der Sicht von Studierenden. Unter den Bestplatzierten stachen insbesondere CERN als Neueinsteiger und Drittplatzierter in der Kategorie Engineering und Google als Zweitplatzierter in der Kategorie Wirtschaft hervor. Den Zweit- und Drittplatzierten entlockte Yves Schneuwly in jeder Kategorie das Geheimnis ihres Erfolgs; den Sieger befragte jeweils einer der Studierenden aus dem Student Panel, die diesen im Survey gewählt hatten. Die Gewinner wurden gebührend gefeiert – bevor sich die Gäste wieder mit Leidenschaft dem Mingeling zuwandten, schliesslich ist nach den Rankings vor den Rankings.
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