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Ingenieure und Architekten verdienen auch 2010 mehr als im Vorjahr – dies zeigt die neuste Salärerhebung von Swiss Engineering STV.
An der sich rund 3800 Berufsleute beteiligten. Zu den Gewinnern gehören vor allem die Ingenieure und Architekten aus dem Finanzbereich. Innerhalb von drei Monaten nach Abschluss des Studiums fanden zudem bereits über drei Viertel aller Diplomanden eine Anstellung – diese Ausbildungen bleiben somit eine krisensichere Investition. Die Saläre von Ingenieuren und Architekten sind auch 2010 branchenübergreifend gestiegen, mit Ausnahme der krisengeschüttelten Maschinen- und Metallindustrie. Die grössten Zuwächse erzielten dabei die Ingenieure und Architekten aus den Bereichen Finanz und Dienstleistung. Zu den Spitzenreitern gehören neben der Finanzbranche mit jährlich 147'000 Franken die Telekommunikationsbranche (136'000 Franken), die Konsumgüterindustrie (134'000 Franken) und die Chemie- und Pharmabranche (131'000 Franken). Im Durchschnitt verdienen Ingenieure und Architekten rund 120'000 Franken – die Saläre der Frauen liegen mit 113'000 Franken noch etwas tiefer. Diese Angaben beziehen sich auf den Median der Bruttojahreslöhne im entsprechenden Datensample. Grosse Unternehmen bezahlen mehr Mit der Grösse des Unternehmens steigen auch die Saläre – mit 128'000 Franken sind sie in Unternehmen mit mehr als 1000 Angestellten am höchsten. Weiterbildung scheint dagegen weitgehend unabhängig von der Firmengrösse zu sein. Allerdings sind in Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden fast doppelt so viele Ingenieure und Architekten mit Doktortitel angestellt als in Firmen mit weniger Mitarbeitenden. Erwartungen decken sich Dieses Jahr fragte Swiss Engineering STV erstmals auch nach den gegenseitigen Erwartungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Geschäftsleitungsmitglieder schätzen bei ihren Mitarbeitenden dabei vor allem Analysefähigkeit, Belastbarkeit und Eigenmotivation, während für die Arbeitnehmer berufliche Perspektiven, vielseitige Arbeit und Wertschätzung im Vordergrund stehen. Übereinstimmung gab es bei der Bereitschaft zu Überstunden und der Möglichkeit zur eigenständigen Weiterentwicklung. Nicht vergütete Mehrarbeit von im Mittel 3 Stunden pro Woche gehört in allen Ingenieurbranchen zur Normalität. Dagegen spielen Bonuszahlungen, wie schon in den vergangenen Jahren, eine untergeordnete Rolle. Berufseinsteiger sind begehrt Einen weiteren Schwerpunkt legt Swiss Engineering STV bei den Studienabgängern, von denen sich 429 an der Umfrage beteiligten: Im ersten Jahr nach Studienabschluss verdienten sie durchschnittlich rund 78'000 Franken – Absolventen mit Master- und Bachelordiplom leicht mehr als FH-Diplomierte. Berufseinsteiger aller Fachrichtungen durften dabei mit Gehaltszuwächsen gegenüber dem Vorjahr rechnen. Trotz Krise bleiben gut ausgebildete Ingenieure und Architekten gefragt: Ein Jahr nach Studienabschluss haben über 97 Prozent der Absolventen einen Arbeitsvertrag unterschreiben. Transparenz bei Lohnverhandlungen Mit der jährlichen Salärerhebung schafft Swiss Engineering STV Transparenz bei der Entlöhnung von Ingenieuren und Architekten in der Schweiz. Die Studie liefert seit über 100 Jahren Richtlinien für die Lohngespräche, wovon sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer profitieren. Insbesondere Studienabgänger nutzen die Studie als hilfreichen Wegweiser.
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