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Am 30. August findet das International BioCamp der Novartis statt. Dort erhalten Elitestudenten aus ganz Europa einen umfassenden Einblick in die Welt der Life Sciences.
Wie sieht der Alltag eines Forschers bei der Novartis aus? Wie sind die Karrieremöglichkeiten? Und was bietet Basel als Stadt zum Leben? «Die Teilnehmer des International BioCamp sind sehr interessiert und stellen alle möglichen Fragen», erzählt Romeo Paioni von der Novartis. Er ist Leiter Wissenschafts- und Aussenbeziehungen bei der Novartis und begleitet das BioCamp als Jurymitglied und Referent. Dieses Jahr werden rund 60 Studierende aus dem Bereich Naturwissenschaften in Basel erwartet, die am dreitägigen Seminar teilnehmen dürfen. Die Teilnehmer werden in einem anspruchsvollen Auswahlverfahren erkoren, erzählt Romeo Paioni: «Wir achten bei den Bewerbungen auf den Lebenslauf und das Motivationsschreiben. Ausserdem müssen die Teilnehmer fliessend Englisch sprechen.» Dieses Jahr haben es rund 20 Studierende von Schweizer Universitäten geschafft, einen Platz im Seminar zu ergattern. Ihnen wird anlässlich des BioCamps Ende August einiges geboten: Im letzten Jahr hat unter anderem der mittlerweile zurückgetretene Konzernchef Daniel Vasella referiert – dieses Jahr wird sein Nachfolger Joe Jimenez ans Rednerpult stehen. «Das zeigt die Wichtigkeit dieses BioCamps», erklärt Paioni. Neben Referaten und Diskussionsrunden stehen Rundgänge durch Forschungseinrichtungen der Novartis und Case Studies auf dem Programm. In letzteren werden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt und erhalten eine Aufgabe: «Die Gruppen bekommen den Auftrag, eine eigene Firma zu gründen. Am letzten Tag werden die Resultate vor der Jury präsentiert und bewertet», erzählt Paioni. Ihn beeindruckt es immer wieder, «wie eine zusammengewürfelte Gruppe gemeinsam agiert und sich organisiert.» Oft würden die Teilnehmer sogar nachts durcharbeiten, um ein möglichst gutes Ergebnis zu erzielen. «Wer ein neues Unternehmen in unserer Branche gründet, muss an Vieles denken», erklärt Paioni, «so zum Beispiel an Patentrechte. Die Komplexität wird oftmals unterschätzt.» Kein Rekrutierungsanlass An den drei Abenden erhalten die Teilnehmer beim gemeinsamen «Dinner» weiter die Möglichkeit, sich in einer lockeren und unverbindlichen Atmosphäre mit Referenten und Spezialisten der Novartis auszutauschen. «Da entstehen immer interessante Gespräche», erzählt Paioni. Ihm würden an diesen Anlässen auch oft persönliche Fragen gestellt. Viele würden sich informieren, wie man den Einstieg bei der Novartis schafft, wie die Weiterbildungsmöglichkeiten aussehen und wie hoch die Chancen sind, auch einmal im Ausland zu arbeiten. «Das BioCamp soll aber nicht als Rekrutierungsanlass dienen», sagt Paioni. Natürlich seien auch schon Leute angestellt worden, die am Novartis-Programm teilgenommen haben. «Unser diesjähriger Eröffnungsredner zum Beispiel ist ebenfalls ein ehemaliger Teilnehmer des BioCamps», erklärt Paioni. Türen werden am dreitägigen Seminar also durchaus geöffnet: «Wir bleiben mit einigen Teilnehmern in Kontakt, die sich für Novartis als Arbeitgeber interessieren und sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder bei uns melden», so Jurymitglied Romeo Paioni.
Weitere Informationen finden Sie hier: - International BioCamp - Programm - Bewerbungsprozess - Novartis
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