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Wer sich dem Verband «Swiss Engineering» anschliesst, kann von attraktiven Dienstleistungen rund um den Ingenieurberuf profitieren.
Wenn Stefan Arquint vom Ingenieurberuf zu erzählen beginnt, kommt er ins Schwärmen. «Enorm faszinierend, an der Entstehung eines Produktes mitzuwirken, das anschliessend im täglichen Leben gebraucht wird», so Arquint. Das Austüfteln und Herumbasteln habe ihn schon als kleiner Junge fasziniert. Um seine Neugier und den Erfindergeist auch im beruflichen Alltag ausleben zu können, hat Arquint an der ETH Zürich Elektrotechnik studiert. Anschliessend hat er viele Jahre in der Industrie gearbeitet – und dort unter anderem ein Telefonsystem für Börsenhändler mitentwickelt, das Gespräche auf mehreren Leitungen gleichzeitig zulässt. «Das war damals ein grosser Meilenstein und kommerziell sehr erfolgreich», erinnert er sich zurück. Die Welt der Technik sei seit jeher einer stetigen Entwicklung unterworfen, welche sich in den vergangenen 20 Jahren zudem enorm beschleunigt habe. «Unser Beruf ist sehr dynamisch und innovativ. Wir sind gefordert, innerhalb kürzester Zeit noch bessere, effizientere und nachhaltigere Lösungen zu gestalten.» Arquint ist der Meinung, dass der Ingenieurberuf heute in der Bevölkerung mehr Anerkennung verdient hätte. Für viele ist der damit verbundene Einsatz nicht derart greifbar wie beispielsweise derjenige eines Arztes. Innovationen würden häufig als selbstverständlich hingenommen. «Deshalb setzt sich unser Verband für die Interessen und Anliegen der Architekten und Ingenieure ein», erklärt der Generalsekretär. Die rund 13‘500 Mitglieder erhalten Zugang zu Fachwissen, Informationen und Veranstaltungen rund um die Themen Technik und Architektur, sowie die Möglichkeit, sich schweizweit mit Berufskolleginnen und –kollegen zu vernetzen. Der Verband engagiert sich auch auf politischer Ebene, um die Aus- und Weiterbildung und die Rahmenbedingungen für die Berufsausübung der Ingenieure und Architekten zu optimieren. Dieses Engagement kommt auch bei den Hochschulabsolventen gut an. «Wir präsentieren uns vermehrt an Karriere- und Jobmessen, um auch junge Talente als Verbandsmitglieder zu gewinnen», so Arquint. Für Studierende und Absolventen ist die Mitgliedschaft kostenlos, ein Mitgliederbeitrag wird erst nach einem Berufsjahr fällig. Stefan Arquint weiss, dass gerade für Hochschulabsolventen ein gutes Netzwerk wichtig ist. «So kann man an die Traumstelle gelangen», ist er überzeugt. Swiss Engineering ist nach Sektionen bzw. Regionen gegliedert und in Fachgruppen eingeteilt. «So kann man sich jener Gruppe bzw. Sektion anschliessen, die einen in der beruflichen Karriere weiterbringt», erklärt der Generalsekretär. Die monatliche Fachzeitschrift SWISS ENGINEERING STZ liefere den Mitgliedern aktuelle Reportagen und Marktinformationen aus allen Disziplinen der Technik. Mitglieder profitieren ebenfalls von der kostenlosen Rechtsauskunft, von Karriereberatung und von Sonderkonditionen zum Beispiel bei Weiterbildungsangeboten und Versicherungen. Die jährliche Lohnumfrage von Swiss Engineering sei repräsentativ und zeige mit Statistiken auf, wo der Ingenieurberuf in Sachen Lohn heute steht. Und was ein junger Architekt oder Ingenieur beim Berufseinstieg fordern kann. Die Schweiz schneidet im internationalen Vergleich gut ab. Deshalb – und nicht zuletzt auch wegen dem hohen Fachkräftemangel in unserem Land – zieht es mittlerweile viele ausländische Ingenieure in die Schweiz. Auch sie schliessen sich sehr gerne und oft dem Berufsverband «Swiss Engineering» an. An Events, Fachtagungen oder Führungen können sie soziale Kontakte knüpfen, was das Einleben in der Schweiz um ein Vielfaches vereinfacht. «Unser Beruf und die damit verbundene Technikbegeisterung schweisst zusammen», sagt Arquint. Für die Zukunft wünscht er sich, das eine oder andere weibliche Mitglied für seinen Verband zu gewinnen: «Der Ingenieurberuf wird noch immer von Männern dominiert. Es wäre schön, wenn mehr Frauen den Schritt in diese spannende Welt wagen würden». Die Möglichkeiten im Bereich der Ingenieurwissenschaften seien umfassend und vielseitig und böten ausgezeichnete Karrierechancen. So könne man sich beispielsweise nach einem technischen Studium betriebswirtschaftliches Know-how aneignen und in einem global agierenden Unternehmen bis zum CEO aufsteigen. Oder sogar ein eigenes Unternehmen gründen. Denn auch William Edward Boeing, Samuel Colt oder Gottlieb Daimler fingen einmal klein an. Und haben mit ihren Erfindungen ganz Grosses bewirkt. Weitere Informationen zum Verband finden Sie hier.
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