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Die Jungunternehmer von Dacuda haben mit ihrer innovativen Geschäftsidee ins Schwarze getroffen: Anfang Herbst kommt ihre Scanner-Maus auf den Markt.
Dass Michael Born vor vier Jahren einen Unternehmensgründerkurs von «venture challenge» besucht hat, hat sich ausbezahlt: Dort nämlich traf er auf seine heutigen Geschäftspartner Alexandar Ilic , Martin Zahnert und Erik Fonsenka. Eine Erfolgsgeschichte nahm seinen Lauf: Heute beschäftigt Dacuda 14 Mitarbeiter und möchte weiter wachsen. Ein Lizenzvertrag mit dem südkoreanischen Elektronikhersteller LG ist unter Dach und Fach. Und im August kommt die Geschäftsidee von Dacuda auf den Markt und wird global vertrieben. Die Scanner Maus ist eine Computermaus, die Texte, Bilder oder Tabellen aus Magazinen oder Zeitungen direkt auf den Rechner übertragen kann. Die Kerntechnologie wurde von den ETH Abgängern Fonseka und Zahnert entwickelt. Ilic und Born haben sich um alle betriebswirtschaftlichen Aspekte des Unternehmens gekümmert. Und insbesondere Investoren gesucht, um die finanziellen Mittel sicher zu stellen. Von der Idee einer eigenen Firma waren die vier Jungunternehmer sofort begeistert, ausserdem fanden sie auch auf zwischenmenschlicher Ebene schnell zueinander. Im Kurs Venture Challenge wurden erste Businesspläne und Kostenrechnungen erstellt. Dank der Teilnahme am Jungunternehmer-Wettbewerb «Venture Kick» erhielt Dacuda 10‘000 Franken Startkapital. «Das hat enorm geholfen. Trotzdem reichte es natürlich nicht sehr weit», erzählt Born, also habe man sich auf Investorensuche gemacht. «Der damalige Zeitpunkt war alles andere als optimal, da wir uns mitten in der Finanzkrise befanden», so der gebürtige Berner. Trotzdem sammelte Dacuda innerhalb von nur wenigen Monaten genügend Geld für die Weiterentwicklung des Piloten, was zeigt, dass nicht nur das Dacuda-Team sondern auch private Unternehmer felsenfest an die Geschäftsidee glaubten. Die darauf folgende Gründung einer Aktiengesellschaft im Juni 09 war ein erster grosser Meilenstein. Ein weiterer folgte, als die Jungunternehmer nach Japan reisten und dort ihre Maus präsentierten. «Wir wollten rausfinden, ob es unsere Geschäftsidee schon gibt – und ob der japanische Markt unsere Maus als innovativ empfindet». Dass bereits weniger als ein Jahr später ein Lizenzvertrag mit LG unterschrieben werden konnte, zeigt deutlich, dass Dacuda ein massenmarkttaugliches Produkt entwickelt hatte. Derzeit arbeiten die Dacuda-Leute an der Fertigstellung der Software, die sie an LG liefern. Die Produktion und die Vermarktung der Scanner Maus übernimmt der Elektronikhersteller selbst. «Diese Lösung ist ideal für uns», so Born, «somit können wir uns voll und ganz auf die Software-Technologie konzentrieren». Die Informatiker sind aktuell mit der Entwicklung einer Wireless-Maus beschäftigt. Ebenfalls geplant sind weitere Applikationen, die mehr als «nur» scannen können. Weitere Ideen – wie die Möglichkeit, die Software zukünftig auch auf Webcams oder Handy’s zu laden, sollen ebenfalls realisiert werden. «Es kommt viel Arbeit auf uns zu», so Born. Deshalb sucht die vierköpfige Dacuda-Geschäftsleitung aktuell nach talentierten Informatikern, die mit innovativen Ideen die Zukunft des jungen Unternehmens mitgestalten wollen. «Hier zu arbeiten macht auf jeden Fall Spass», so Born. Die gute Stimmung sei in allen Ecken und Enden des Unternehmen zu spüren: «Wir sind gespannt auf die weitere Zukunft und wollen gemeinsam vorwärts kommen.»
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