Folge uns auf Twitter ...
Finde uns auf Facebook!
Unter dem Motto «Know The World, in Real Time» bietet LocalUncle Informationen über reale Orte per Online-Dienst.
«Ich werde später Chef!» Das war für Philip Estrada Reichen schon als kleines Kind klar. Der Gründer der Internetplattform LocalUncle hat Wort gehalten. Anfang 2011 hat er gemeinsam mit einem Kollegen eine Aktiengesellschaft gegründet und damit seinen Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht. «Mein Vater hat mit 27 Jahren ein eigenes Start-up aufgebaut, und mit seiner Geschäftsidee langfristig Erfolg gehabt. Uns hat er immer vorgelebt, was alles möglich ist, wenn man Ziele und Visionen hat», erzählt Reichen. Seine Kindheit verbrachte Philip Estrada Reichen in der Heimat seines mexikanischen Vaters, in der Riesenmetropole Mexiko-City. Im Alter von 8 Jahren kam er in die Schweiz, lernte Deutsch und absolvierte seine Schulzeit in Basel. Für das Maschinenbau-Studium ging es anschliessend nach Zürich an die ETH – und zwischenzeitlich nach Schanghai. «Meine Abenteuerlust war schon damals gross, also habe ich das obligate Praktikum in Asien absolviert», erzählt der 28-Jährige, der die Zeit im fernen Osten als «verrückt und lernreich» bezeichnet. Zurück in der Schweiz ging es darum, die Masterarbeit zu schreiben. «Ich habe das Kommunikationsverhalten von Social Network-Usern analysiert und mich erstmalig intensiv mit Plattformen wie Facebook und Co. auseinandergesetzt», erklärt er. Gleichzeitig war Reichen CEO von ETH juniors. In dieser Funkion konnte der 28-Jährige erstmals seinen Unternehmergeist ausleben. «Ob ich Unternehmer werde – das war für mich nie eine Frage. Jetzt musste ich mich mit dem ‹Wie› auseinandersetzen», sagt er. Kraftwerk oder Software? Das Web schien ihm am sinnvollsten, da es beim Start nicht viel mehr braucht als einen PC, um eine Software zu entwickeln. «Als Maschinenbauingenieur hätte ich natürlich gerne auch ein Kraftwerk gebaut – nur fehlten mir dazu die finanziellen Mittel», so Reichen schmunzelnd. Also verfolgte er die kostengünstigere Idee, die sich im Kopf je länger je mehr zu konkretisieren begann. «Ich bin viel herumgereist. Klar, dass ich da immer wissen wollte, was an einem bestimmten Ort auf der Welt gerade passiert», so Reichen. LocalUncle bietet Abhilfe. Die User, die das LocalUncle-App installiert haben, stellen eine Frage – und sollten idealerweise innerhalb von fünf Minuten eine Antwort bekommen. Und zwar von einem User, der sich zu diesem Zeitpunkt gerade an exakt diesem Ort befindet. Ihm ist bewusst, dass die Community noch wachsen muss, damit alle Fragen beantwortet werden können. Wer aber die Frage in den Raum wirft, was derzeit am Times Square passiert, oder wie voll die Subway zum Battery Park ist, könne mit einer postwendenden Antwort rechnen. «Wir haben in New York 300‘000 Orte erfasst, über die man etwas erfahren kann», erklärt Reichen nicht ohne Stolz. Man spürt seinen Enthusiasmus, seine Freude am Unternehmertum, wenn er über LocalUncle spricht. «Das Networking macht eine Menge Spass – ich lerne viele spannende Leute aus aller Welt kennen. Hinzu kommt das Reisen», so Reichen, der sich mehrere Wochen im Jahr in New York aufhält, wo LocalUncle seinen Eintritt in den Amerikanischen Markt plant. In den USA ist er in erster Linie auf der Suche nach weiteren Investoren und versucht mit diversen Marketing-Aktionen, LocalUncle bekannter zu machen. «Wir möchten Schritt für Schritt nehmen, weiter wachsen und irgendwann so bekannt sein, dass die Plattform mit Werbeeinnahmen lukrativ wird», so Reichen, der auch einen Verkauf von LocalUncle nicht ausschliesst. Philip Estrada Reichen gibt mächtig Gas und denkt andauernd neue Geschäftsideen an. «Mir wird langweilig, wenn ich nicht mehrere Projekte gleichzeitig am laufen habe», erklärt er. Man glaubt es ihm sofort. Und darf also gespannt sein, mit was der ambitionierte Jungunternehmer in Zukunft noch von sich Reden macht ...
Ein vierköpfiges Team aus Webentwicklern, Designern und Unternehmern hat mit «Silp» einen Talentpool entwickelt, der die Karriere fördert.
Drei Jungunternehmer aus Berlin haben ein Portal für nachhaltiges Reisen gegründet.
Die Jungunternehmer von Dacuda haben mit ihrer innovativen Geschäftsidee ins Schwarze getroffen: Anfang Herbst kommt ihre Scanner-Maus auf den Markt.
Das vierköpfige Team von BOOKBRIDGE ermöglicht Kindern in Schwellenländern den Zugang zu Bildung.
Careerstep.ch stellt in einer neuen Serie Startup-Unternehmen und ihre Geschäftsideen vor. Der Anfang macht das junge Team von «useKit» aus Basel.
Wer sich nach dem Studium selbstständig macht, kann eigene Ideen verwirklichen und sein Arbeitspensum selbst bestimmen.
Auf dem Weg zum Traumjob warten im Bewerbungsprozess so einige Hürden auf einen. Einige davon sind heute spielerisch zu überwinden – als Online-Game. Einige Beispiele und weitere Informationen.