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Careerstep.ch stellt in einer Serie die wichtigsten Schweizer Universitäten vor. Den Auftakt macht die Uni Basel, die dieses Jahr ihr 550-jähriges Jubiläum feiert.
«Die Uni Basel ist zwar alt, aber keineswegs verstaubt». So werden wir vom Vizedirektor der Uni Basel, Alex N. Eberle empfangen. In Basel studieren über 11‘000 Studierende, wobei es von Jahr zu Jahr mehr werden. Die Uni Basel ist bei den jungen Leuten beliebt. «Unsere Uni liegt mitten in der Stadt, am Puls des Lebens», erklärt Eberle. Ausserdem befinde man sich momentan in einer Erneuerungsphase, im Bereich Life Science und Kultur würde das Angebot enorm ausgebaut. «Das hat natürlich etwas mit der Region zu tun», so Eberle. Basel gilt schliesslich als Kulturstadt – und ist Zentrum der Pharma- und Chemieindustrie. Deshalb wird in Basel auch ein neues 300 Millionen teures Biozentrum gebaut, das für 550 Forschende und 800 Studierende Platz bieten soll. Der Bezugstermin ist auf Ende 2015 vorgesehen. Unibibliothek als Treffpunkt Ein beliebter Treffpunkt der Studierenden ist die Unibibliothek (UB). Viele nutzen den Ort, um in Ruhe zu lernen. Absolute Stille herrscht jedoch nicht immer. «Nach meinem Geschmack ist es oft ein bisschen zu laut», sagt Daniel Tschirren, Leiter Ausleihe. Oft würde untereinander geflüstert, ab und zu gehe auch mal ein Handy. Daniel Tschirren schreitet dann aber nicht ein. «Es herrscht eine grosse Selbstkontrolle unter den Studenten», sagt er, «wenn ein Handy piepst, drehen sich alle Lernenden um und senden entsprechende Blicke». Die UB ist aber nicht nur zum Lernen da, sondern auch um Literatur und Filme auszuleihen. «Wir haben ein riesiges Angebot», erzählt Christoph Ballmer, PR-Verantwortlicher der Unibibliothek Basel. Stolz ist Ballmer vor allem auf die grosse Handschriftenabteilung. «Wir sind die älteste Unibibliothek der Schweiz und haben in diesem Bereich tolles Material zu bieten». Beliebter als alte Schriften sind bei den Studierenden aber Bücher und DVD’s aus der heutigen Zeit. Der absolute Renner bei den Filmen sei «Bridget Jones», bei den Büchern wird «Feuchtgebiete» von Charlotte Roche am häufigsten ausgeliehen. Essen für 7.50 CHF Vis à vis von der Unibibliothek liegt die Mensa, wo sich die Studierenden auf drei Stockwerken günstig verpflegen können. «Wir bieten jeden Tag sechs unterschiedliche Menus an, die alle 7.50 Franken kosten», erzählt der Restaurantmanager Andreas Salathe. Ausserdem biete die Uni-Mensa auch ein grosses Salatbuffet an. «Wir achten darauf, ein gesundes Angebot zu bieten», so Salathe. Deshalb würde man unter dem Motto «Die neue Leichtigkeit des Geniessens» ein zusätzliches Food-Konzept anbieten: Essen, das mit vielen frischen Kräutern und Gewürzen, dafür aber mit weniger Salz und Fetten zubereitet wird. «Diese Menus kommen bei den Studierenden sehr gut an», so Salathe, «aber wenn wir Schnipo im Angebot haben, stürzen sich dann doch alle da drauf.» Wenig Hektik in Basel Weshalb sich Studierende schlussendlich für die Universität Basel entscheiden, hat ganz unterschiedliche Gründe. Frederik Regner aus Nidwalden zum Beispiel erklärt ganz pragmatisch: «Ich wollte Altertumswissenschaften studieren und die Uni Basel ist die Beste auf diesem Gebiet». Aber auch sonst gefällt es ihm in Basel, man knüpfe schnell Kontakte und unternehme auch in der Freizeit etwas zusammen. An einer der legendären Uni-Party war der Student jedoch noch nie. «Ich bin aber auch noch nicht so lange in Basel.» Ganz anders Yolanda Schöneberger, die im zweiten Semester Psychologie studiert. «Im ersten Jahr gab es fast zu viele Partys», erzählt sie lachend. Die 20-Jährige kommt ursprünglich aus dem Appenzellerland und hatte die Wahl zwischen Zürich und Basel. Für sie war schnell klar, dass sie an den Rhein ziehen möchte. «Basel schien mir sympathischer und weniger hektisch», sagt sie. Es herrsche eine gute Stimmung unter den Studierenden, man helfe und unterstütze sich gegenseitig. Dem pflichtet auch ihre Studienkollegin Kyra Waltin bei. Die 20-Jährige kommt aus der Region Basel und wollte unbedingt hier studieren. Mittlerweile zieht sie ein positives Fazit. «Die Atmosphäre an der Uni Basel ist gut, ausserdem schätze ich das Uni-Sportangebot und dass regelmässig gute Studentenpartys organisiert werden». Diese Abwechslung zum strengen Lern- und Prüfungsalltag sei den Studierenden auch gegönnt. Mehr Informationen zur Universität Basel finden sie auch unter: Studienangebot / Studienberatung / Mensa / Universitätsbibliothek / Angebot Unisport / Career Service Center / Sprachenzentrum Portrait Uni Zürich Portrait Uni Luzern
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