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Die Uni Bern ist eine klassische Volluniversität und bietet mit acht Fakultäten ein breitgefächertes Studienangebot an.
«Gmüetlech» ist’s an der Uni Bern. Das zumindest sagen Studierende und Mitarbeiter, die in der Schweizer Hauptstadt studieren beziehungsweise lehren und forschen. Claude Bertelletto Küng, Leiterin des Zentrums Lehre, führt dies aus: «Hier in Bern ist generell weniger hektisch, alles geht gemütlicher – was sich natürlich auch auf das Uni-Leben projiziert», so Bertelletto Küng. Die gebürtige Walliserin kam vor gut 20 Jahren nach Bern, um Jura zu studieren. Der damalige Ruf der Uni im Bereich der Rechtswissenschaften habe sie in die Hauptstadt gelockt. Mittlerweile habe sich natürlich einiges verändert im Vergleich zu ihrer Studienzeit. «Die Betreuung der Studierenden hat sich enorm entwickelt, wir bieten heute viele Dienstleistungen», so Bertelletto Küng. Damit spricht die Leiterin des Zentrums Lehre zum Beispiel das umfassende Beratungsangebot für Studierende an: «Wir starten bereits bei Gymnasiasten und informieren sie umfassend über unser Studienangebot und die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten.» Wer beispielsweise neben Wirtschaft noch etwas anderes studieren möchte, könne dies im Nebenfach problemlos machen. Ausserdem hat die Uni Bern in den letzten Jahren expandiert. Die ehemalige Schoggi-Fabrik an der Länggasse zum Beispiel ist heute ein Universitätsgebäude und erinnert mit dem Namen «Unitobler» noch an die Zeiten, als auf dem Gelände die berühmte Toblerone produziert wurde und ein feines Aroma in der Luft lag. Pink und AC/DC Weiter biete die Uni Bern auf Stufe Master spezielle Förderprogramme an, die sich schweizweit und sogar international herumgesprochen haben. Der Grossteil der Studierenden an der Uni Bern komme auf Stufe Bachelor aus der Umgebung und den angrenzenden Kantonen, so Bertelletto Küng. Studiengänge wie zum Beispiel Klimawissenschaft, Theaterwissenschaften oder Veterinärmedizin würden dank einem ausgezeichneten Ruf aber auch junge Leute aus anderen Teilen der Schweiz anlocken. «Wer mal in Bern gelandet ist, fühlt sich hier auf jeden Fall wohl», ist Bertelletto Küng überzeugt. Die Hauptstadt biete eine hohe Lebensqualität, das Leben sei relativ günstig im Vergleich zu anderen Schweizer Grossstädten und biete viele hochkarätige Sportanlässe, Theaterveranstaltungen und Konzerte. «Erst kürzlich spielte Pink in Bern», erzählt Bertelletto Küng, aber auch U2, Robbie Williams oder AC/DC sind schon im Berner Stade de Suisse aufgetreten. Schöne Bibliothek Einer, der sich im Moment voll und ganz aufs Studium konzentriert, ist der 26-jährige Marc Raemy. «Ich weiss, dass Bern neben dem Studium eine Menge bietet – aber ich nutze dieses Angebot nicht wirklich», erzählt der Fribourger. Weil er sich nach einem Tapetenwechsel gesehnt habe, hat er sich an der Uni Bern eingeschrieben. Hier studiert er Volkswirtschaft und ist mit der Infrastruktur und der Betreuung sehr zufrieden. «Wir haben gute Professoren, ausserdem sind die Leute hier alle so gemütlich und freundlich», sagt Raemy. Besonders gut gefalle ihm, dass in Bern Studierende aus der ganzen Schweiz zusammenkommen. Das ist ein Aspekt, der auch Darina Godun gefällt. Die 21-jährige Bernerin überlegt sich im Moment, an welcher Uni sie im Herbst ihr Studium beginnen möchte. «Entweder werde ich in Bern Jura studieren oder ich gehe nach Fribourg, um Medien- und Kommunikationswissenschaften zu belegen.» Für Bern spreche vieles, sei dies der gute Ruf der Professoren, die «gemütliche» Atmosphäre auf dem Campus oder aber, dass man auch neben dem Studium eine Menge zusammen unternehme. Das Universitätsgelände und die Räumlichkeiten würden ihr auch sehr zusagen: «Ich lerne oft in der juristischen Fakultät für meine Maturprüfungen, die ist wirklich sehr schön und angenehm zum Lernen», so die Bernerin. Ausserdem kennt sie auch bereits die Treffpunkte der Studierenden. «Die ‹Turnhalle› zum Beispiel ist sehr beliebt. Die Getränke sind zwar nicht ganz billig, aber das Café wurde auch von Studierenden gegründet.» In Bern hält man also noch zusammen – und nimmt’s vor allem stets «gmüetlech». Mehr Informationen zur Uni Bern finden Sie hier:
Studienführer, Studiengänge, Beratung, Universitätsbibliothek, Zentrum Lehre, Unisport, Studentenverbindungen, Studijob
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