Folge uns auf Twitter ...
Finde uns auf Facebook!
An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich – kurz ETH Zürich – werden zukünftige Wissenschaftler und Forscher ausgebildet.
Wer die Polybahn am Central in Zürich besteigt, fährt nicht wie man meinen könnte zum Wandern in die Berge. Die Schmalspurseilbahn fährt die Fahrgäste im Dreiminutentakt auf die Polyterrasse des Hauptgebäudes der ETH Zürich. Dort erwartet die Studierenden nicht nur ein toller Ausblick auf die Stadt Zürich, sondern auch ein Studium, das es in sich hat. «Wir informieren bereits die Schüler im Detail darüber, was sie an der ETH Zürich erwartet», sagt Regula Christen, Leiterin Studienorientierung und Coaching. Sie besucht gemeinsam mit ihrem Team, Studierenden und weiteren ETH-Angehörigen Schweizer Gymnasien, um Aufklärungsarbeit zu leisten. «Unser Ziel ist es, ein realitätsgetreues Bild zu vermitteln und damit möglichst die ‹richtigen› und nicht unbedingt, möglichst viele Schüler für unsere Hochschule zu begeistern», so Christen. Die ETH bildet derzeit über 16‘000 Studierende und Doktorierende aus und stösst damit an ihre Kapazitätsgrenze. Gerade das erste Studienjahr sei streng und intensiv, erklärt Christen, da es in den ersten beiden Semestern darum gehe, ein fundiertes Theoriewissen zu erlangen. Das Studium an der technisch-naturwissenschaftlichen ETH sei jedoch keineswegs trocken, «es braucht im ersten Jahr einfach etwas Durchhaltevermögen und Disziplin», sagt sie. In den oberen Semestern würde das erworbene theoretische Wissen dann immer mehr in Labors, Praktika und Projekten umgesetzt, so Christen weiter. Info-Drehscheibe Die ETH Zürich hat aber weit mehr zu bieten wie nur einen guten Ruf. «Unsere Bibliothek hat den grössten Bestand der Schweiz», sagt Christine Bärtsch von der ETH-Bibliothek. Als Besucher ist man über diese Aussage irritiert – denn die Bibliothek im Hauptgebäude ist auf zwei Räume und eine Ausleihtheke beschränkt. «Unsere Bücher und Dokumente werden im Untergrund und an unserem zweiten Standort auf dem Hönggerberg gelagert», erklärt Bärtsch. Die räumlichen Kapazitäten würden keine andere Lösung zulassen. Rund 7.6 Millionen elektronische und gedruckte Medien zu lagern, braucht tatsächlich viel Platz. In den Spezialsammlungen finden sich unter anderem auch zahlreiche wertvolle Dokumente, wie alte wissenschaftliche Bücher, Bilder oder Archivdokumente. In diesen können zukünftige und gegenwärtige Wissenschaftler in einem «bewachten» Raum stöbern, «zu hochwertig sind diese seltenen Exemplare, um sie aus den Augen zu lassen», erklärt Bärtsch schmunzelnd. Die studierte Germanistin erzählt, dass die Bibliothek ihre Dienstleistungen – vor allem im elektronischen Bereich – laufend ausbaue. «Mit der ‹ETH ECollection› haben wir beispielsweise eine Plattform geschaffen, wo alle wissenschaftlichen Arbeiten der Hochschule elektronisch abgelegt werden können». Forscher und Studierende aus aller Welt können dann auf diese Dokumente zugreifen, so Christine Bärtsch, egal an welchem Ort auf der Welt sie sich aktuell befinden. Später in der Forschung tätig zu sein, ist auch das grosse Ziel von Peter Strassmann. Der 22-Jährige studiert im vierten Semester Physik und hat sich für die ETH entschieden, «weil man hier am meisten lernt». Sein ehemaliger Physiklehrer habe ihm geraten, an der technischen Hochschule in Zürich und nicht an einer «normalen» Schweizer Universität zu studieren. Diese Entscheidung hat er bis jetzt nicht bereut. «Positiv finde ich, dass wir im ersten Jahr eine fundierte Mathematikausbildung erhalten haben», so der Student. Ausserdem seien die Professoren immer ansprechbar und offen bei Fragen oder Unklarheiten. Dies bestätigt auch sein Studienkollege Marc Maetz. Er gibt zu, dass er das erste Jahr als sehr streng empfunden habe. «Mittlerweile habe ich mich aber an den Rhythmus gewöhnt und finde mich mit den Strukturen zurecht», sagt er. Schade findet er allerdings, dass an der ETH nur knapp 30 Prozent der Studierenden weiblich sind. «Ich würde mich über mehr Studienkolleginnen freuen», meint er lachend. Das wird die 23-jährige Emilia Schmitt gerne hören. Sie macht derzeit an der ETH Zürich ihren Master in Umweltwissenschaften. «Den Bachelor habe ich an der EPFL in Lausanne gemacht und nach Zürich gewechselt, weil ich viel Positives über das Masterprogramm gehört habe», erklärt sie. Dass sie mehrheitlich von männlichen Studienkollegen umgeben ist, stört sie nicht: «Ich bin es mir aus Lausanne gewohnt», sagt sie. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht, wenn man sich erst einmal auf das Studium und nicht auf die Kommilitonen konzentriert... Mehr Informationen zur ETH Zürich finden Sie hier: Studienangebot, Studienberatung, Anmeldung/Bewerbung, ETH unterwegs, Forschung, ETH-Bibliothek, ETH E-Collection
Die Universität Lausanne ist als Campus-Bau angelegt und bietet eine einmalige Umgebung mitten in der Natur.
Die Université de Genève bietet nicht nur über ein breites Forschungs- und Studienangebot, sondern auch prominente Alumni: Kofi Anan oder auch Micheline Calmy-Rey haben in Genf studiert.
Der Campus-Bau in Konstanz gehört dank der Seelage zu den beliebtesten Universitäten der grenzüberschreitenden Bodenseeregion.
Die Universität Neuenburg gehört mit rund 4200 Studierenden zu den kleinsten Schweizer Universitäten und ist bei den Studierenden gerade deshalb so beliebt.
Die Universität St.Gallen (HSG) geniesst europaweit einen ausgezeichneten Ruf in den Fächern Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, internationalen Beziehungen und Recht.
Fribourg zieht dank einem guten Ruf und einem zweisprachigen Angebot Studierende aus der ganzen Schweiz an.
Die Uni Bern ist eine klassische Volluniversität und bietet mit acht Fakultäten ein breitgefächertes Studienangebot an.
Die Uni Luzern feiert dieses Jahr ihr 10-Jahre-Jubiläum - und hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen.
Die Uni Zürich ist mit rund 25‘000 Studierenden die grösste Schweizer Universität
Careerstep.ch stellt in einer Serie die wichtigsten Schweizer Universitäten vor. Den Auftakt macht die Uni Basel, die dieses Jahr ihr 550-jähriges Jubiläum feiert.
Die Universität Freiburg ist vor über 550 Jahren gegründet worden und zieht dank der Lage im Dreiländereck auch viele Schweizer und Franzosen an.