Folge uns auf Twitter ...
Finde uns auf Facebook!
Die Uni Luzern feiert dieses Jahr ihr 10-Jahre-Jubiläum - und hat sich für die Zukunft einiges vorgenommen.
Wer an der Uni Luzern studiert, braucht nicht nur Köpfchen, sondern auch Puste: Die Uni Luzern ist aktuell noch mit mehr als 20 unterschiedlichen Standorten über die ganze Stadt verteilt. So kann es vorkommen, dass man zwischen zwei Vorlesungen zuerst einen Fussmarsch quer durch die Luzerner Altstadt zurücklegen muss. Die meisten Vorlesungen der Rechtswissenschaftlichen Fakultät zum Beispiel finden auf der linken Seeuferseite im ehemaligen Hotel Union an der Löwenstrasse statt, das seit dem Winter 2004 von der Uni Luzern genutzt wird. Im ehemaligen Ballsaal des Hotels wurden früher Feste gefeiert, heute schreiben Studenten dort ihre Semesterprüfungen. Die Rezeption wurde kurzerhand zum Informationsstand umfunktioniert – und in der früheren Artisten-Bar tauschen sich die Studierenden heute über ZGB- und OR-Artikel aus. Auch im Kino «Bourbaki» neben dem Union finden tagsüber vereinzelt Vorlesungen statt, am Abend herrscht normaler Kinobetrieb. Die meisten anderen Standorte der Uni Luzern befinden sich in der Altstadt am linken Reussufer. «Die Distanzen sind aber relativ klein und gut zu Fuss zu machen», sagt Simon Mathis, der an der Uni Luzern Kulturwissenschaften studiert. Ihm gefällt es, dass er zwischen zwei Vorlesungen auch mal die Beine vertreten und gleichzeitig «den Kopf lüften» kann. Dass an der Uni Luzern mit aktuell rund 2200 Studierenden alles etwas kleiner ist als zum Beispiel in den Grossstädten Zürich, Bern oder Basel, stört den 20-Jährigen nicht. Im Gegenteil: «Ich fühle mich an der Uni Luzern sehr wohl und gut betreut». Einziger Wermutstropfen sei, dass die Uni Luzern keine Mensa für die Studierenden biete. Uni im Umbruch Das alles soll sich aber bald ändern. Die Uni Luzern, die dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert, befindet sich im Umbruch: «Im Herbst 2011 können wir den Neubau direkt neben dem Bahnhof beziehen», sagt Kommunikationsleiter Erich Aschwanden. Dann würden alle Fakultäten unter einem Dach sein, «und natürlich erhalten die Studierenden auch eine Mensa», so Aschwanden. Die grosse Zügelaktion ist für nächsten Sommer vorgesehen – eine Aktion, auf die sich Studierende, Professoren und Universitätsleitung gleichermassen freuen. «Dann kommt wohl auch ein richtiges ‹Campusfeeling› auf», sagt Caroline Schnyder von der Kulturwissenschaftlichen Fakultät. Die gebürtige Walliserin schätzt ihre Arbeit an der Uni Luzern: «Wir sind zwar eine kleine Universität – dafür stimmt das Betreuungsverhältnis für die Studierenden», sagt sie. Ausserdem sei die Uni Luzern sehr dynamisch und stets offen für Neues. «Kommt hinzu, dass wir ein attraktives Studienprogramm bieten», ergänzt ihr Kollege Marcel Amrein von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Damit spricht Amrein zum Beispiel die freie Masterwahl an: «Wir bieten in diesem Bereich rund 100 unterschiedliche Veranstaltungen und viele Vorlesungen auf Englisch an», so Amrein. Dieses Angebot habe sich herumgesprochen. «Es haben auch schon Studierende, die den Bachelor zum Beispiel in Zürich gemacht haben, nach Luzern gewechselt, um hier den Master zu machen». Attraktive Studentenstadt Luzern gilt als Kulturstadt, was bei den Studierenden gut ankommt. «Hier läuft immer etwas», sagt Kommunikationsleiter Erich Aschwanden. Aschwanden spricht damit nicht zuletzt die vielen Bräuche und Traditionen an, die in Luzern jedes Jahr gefeiert werden – so zum Beispiel die schweizweit bekannte Luzerner Fasnacht. Ausserdem strahle die Stadt aufgrund der vielen Touristen ein internationales Flair aus. «Deshalb wollen wir in Zukunft noch mehr ausländische Studenten nach Luzern locken.» Die Uni Luzern hat sich für die nächsten Jahre also einiges vorgenommen – und hofft mit dem Bezug des 144-Millionen-teuren Neubaus auf steigende Studentenzahlen: «Platz hat es dann genug!» Mehr Informationen zur Uni Luzern finden Sie hier: Studienangebot, Studienberatung, Studiendienst, Uni-Neubau, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Kultur Portrait Uni Zürich Portrait Uni Basel
Die Universität Lausanne ist als Campus-Bau angelegt und bietet eine einmalige Umgebung mitten in der Natur.
Die Université de Genève bietet nicht nur über ein breites Forschungs- und Studienangebot, sondern auch prominente Alumni: Kofi Anan oder auch Micheline Calmy-Rey haben in Genf studiert.
Der Campus-Bau in Konstanz gehört dank der Seelage zu den beliebtesten Universitäten der grenzüberschreitenden Bodenseeregion.
Die Universität Neuenburg gehört mit rund 4200 Studierenden zu den kleinsten Schweizer Universitäten und ist bei den Studierenden gerade deshalb so beliebt.
An der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich – kurz ETH Zürich – werden zukünftige Wissenschaftler und Forscher ausgebildet.
Die Universität St.Gallen (HSG) geniesst europaweit einen ausgezeichneten Ruf in den Fächern Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft, internationalen Beziehungen und Recht.
Fribourg zieht dank einem guten Ruf und einem zweisprachigen Angebot Studierende aus der ganzen Schweiz an.
Die Uni Bern ist eine klassische Volluniversität und bietet mit acht Fakultäten ein breitgefächertes Studienangebot an.
Die Uni Zürich ist mit rund 25‘000 Studierenden die grösste Schweizer Universität
Careerstep.ch stellt in einer Serie die wichtigsten Schweizer Universitäten vor. Den Auftakt macht die Uni Basel, die dieses Jahr ihr 550-jähriges Jubiläum feiert.
Die Universität Freiburg ist vor über 550 Jahren gegründet worden und zieht dank der Lage im Dreiländereck auch viele Schweizer und Franzosen an.