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Fribourg zieht dank einem guten Ruf und einem zweisprachigen Angebot Studierende aus der ganzen Schweiz an.
Fribourg ist bekannt für schwarz-weiss gefleckte Kühe und den feinen Greyezer-Käse. Aber auch für die einzige zweisprachige Universität der Schweiz. «Unsere Studierenden haben drei Wahlmöglichkeiten», erklärt Francis Python, Professor für neuere und zeitgenössische Geschichte an der Uni Fribourg. «Wir bieten unsere Studiengänge komplett auf Deutsch, komplett auf Französisch oder auf Deutsch und Französisch an.» Dieses Angebot lockt Maturanden aus der ganzen Schweiz an – rund 80 Prozent der Studierenden sind «Nicht-Fribourger». «Diese vielen jungen Leuten aus den unterschiedlichsten Kantonen bringen einen jungen Charakter in die Stadt», so Python. Ohne sie würde schon fast eine traurige Stimmung in der Stadt herrschen. Tatsächlich, wer durch Fribourg schlendert, trifft überdurchschnittlich viele junge Leute an, die in den zahlreichen Cafés sitzen, sich unterhalten, gemeinsam diskutieren, lachen, lernen oder etwas lesen. «Wir haben eine Universität mit einer Stadt – nicht umgekehrt», meint auch Lea Oberholzer von der Allgemeinen Studierendenschaft Fribourg «AGEF». Die Ostschweizerin sitzt im Vorstand der «AGEF» und studiert in Fribourg Soziologie und Recht. «Ich habe mir die Uni hier angesehen und fand sie toll», erzählt sie. Man fände schnell Anschluss, die Stimmung sei familiär, aber gleichzeitig auch international. «Hier werden alle möglichen Sprachen gesprochen, da wir auch viele Erasmus-Studenten haben», so Oberholzer. Sie weiss, dass die Uni Fribourg in den Fächern Rechtswissenschaften, Theologie (die Universität hat eine eigene Kapelle) sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften einen besonders guten Ruf geniesst. Aber auch die «AGEF» hat sich über die Kantonsgrenzen hinweg einen Namen gemacht. Politisches Engagement Die Fachschaft engagiert sich in der nationalen Politik und hat eine Initiative lanciert, die schweizweit Stipendien für finanziell benachteiligte Studenten fordert. «Jeder Mensch hat Recht auf Bildung – daher soll sie auch für alle sozialen Schichten zugänglich sein», erklärt Lea Oberholzer. Aber nicht nur auf dem politischen Parkett ist die «AGEF» aktiv sondern auch an der Uni Fribourg selbst. Alle Studierenden der Universität Fribourg seien automatisch Mitglied der Fachschaft, erklärt Oberholzer. Gegen einen Mitgliederbeitrag von 20 Franken pro Semester stehen den Studierenden verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung, so zum Beispiel Tageskarten der SBB oder ein Mietbus. «Ausserdem bieten wir eine Job-, eine Wohnungs- oder eine Bücherbörse an», erzählt Lea Oberholzer. Hinzu kämen diverse Vergünstigungsangebote für das Leben in Fribourg und das Organisieren von Party’s und Unicamps. «Die ‹AGEF› handelt einzig im Interesse der Studenten und gibt Ihnen eine Stimme», so die Ostschweizerin. Anleitungen von Sportstudenten Dieses Engagement der Fachschaft gefällt auch Marc Vetter. Der 23-jährige Deutsche studiert im 5. Semester Geographie an der Universität Fribourg. Weshalb es ihn aus der Nähe von Stuttgart ausgerechnet nach Fribourg verschlagen hat, ist schnell geklärt: «Ich finde das zweisprachige Angebot genial. Für mich war deshalb immer klar: Wenn Schweiz, dann Fribourg», so Marc Vetter. Sein Umzug ins Schweizerische Mittelland hat er nie bereut: «Mir gefällt das Flair in der Studentenstadt Fribourg mit den vielen Kneippen und Bars.» Ausserdem könne er sich an der Uni Fribourg nicht nur geistig – sondern auch körperlich fit halten. Für einen Unkostenbeitrag von 60 Franken im Jahr trainiert der Deutsche regelmässig im Fitnessstudio der Universität Fribourg. «Anleitungen von Sportstudenten inklusive», so Vetter. Die Geschichte- und Germanstikstudentin Barbara Fasel erwähnt ein weiterer «Fribourg-Pluspunkt». «Hier ist alles überschaubar und daher sehr persönlich», so die Studentin. Dies empfindet sie meist als Vorteil. Es gäbe Momente, da ist der 23-jährige Fribourgerin aber doch alles etwas zu klein: «Hier begegnet man seinen Professoren nicht nur in den Hörsälen, sondern immer wieder auch in der Stadt beim Shoppen oder beim Kaffee trinken.» Mehr Informationen zur Uni Fribourg finden Sie hier: Studienangebot, Studienberatung, Freizeit in Fribourg, AGEF, Mensen und Cafeterien, Wohnangebote, Studienkosten
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